Archive for the ‘Filmmarketing’ Category

Filmverkostung

Sonntag, März 1st, 2009

Die Vorführung in Cobán ist ein wenig enttäuschend. Nur gut 30 Leute haben es in den Seitenflügel zur Veranstaltung der Pastoral Social geschafft. Wir projizieren auf eine Dialeinwand in einem Saal des alten Konvents.
Auch die Diskussion ist eher weniger spannend. Es herrscht Einigkeit, dass der Film wichtig für die Bildungsarbeit wäre. Uneinigkeit herrscht über den Weg: Eine Einspeisung ins offizielle Guatemaltekische Bildungssystem via Ministerium halten die einen für sinnvoll. Die anderen sehen einen solchen Versuch als das letzte, was davon übrig bliebe, man solle viel mehr mit den Schulen direkt reden, auch wenn die dann quasi illegal agieren würden.
Seltsam, wenn nicht nervig, finde ich den Hinweis einiger Menschen aus Spanien, die den Film sehr europäisch finden: Sehr, sehr gut, aber vielleicht für die Menschen in Guatemala weniger geeignet, da die Film- und Fernsehkost ja doch eine völlig andere hier wäre. Mich erinnert das an den schon mehrfach gehörten Kommentar, dass man selber ja alles verstanden habe, aber ob die anderen… ?

Will sich da einfach niemand wirklich outen? „Ich habe etwas nicht verstanden?“ Wir jedenfalls haben – zum Beispiel in der Gemeinde – kaum Erfahrungen gemacht, die darauf hindeuten würden, dass der Film für Filmkunstkost-Ungeübte besonders schwierig wäre. Selbst die Metaphern scheinen verständlich gewesen zu sein, nicht nur das, was die Menschen wortwörtlich sagen.

Vorführtechniken, Grashüpfer und Transporthindernisse

Samstag, Februar 21st, 2009

Es gab ja noch ein Festival, kein Filmfestival, sondern ein Kunst- und Kulturfestival. Kein Hindernissgrund für etwaige andere dinge also. Vor allem nicht, weil Alfonso Porres mit seinem Wagen kurz hinter der Stadtgrenze liegen geblieben ist. Kein Film rechtzeitig bei der Programmierungskommission. Kein Film auf dem Festival.

„Geht das Bild eigentlich auch größer?“ fragt Andreas. (mehr …)

Verständnisse

Samstag, Februar 21st, 2009

„Filme über Ungerechtigkeiten und schlimme Ereignisse sehen wir ja den ganzen Tag, aber daraus etwas zu machen, das etwas über das politische Ereignis hinaus zu erzählen vermag, ist eine große Leistung.“ (mehr …)