Pläne

Nun hat der Präsdident es also offiziell ausgesprochen: In Guatemala gab es einen Genozid. Und er hat verkündet, dass dem zuständigen Richter vom Verteidigungsminister vier Pläne aus den Archiven des Militär übergeben wurden, Pläne, in denen die Massaker-Strategie der 80er nieder gelegt wurde; beweiskräftig und stafrechtlich relevant, so die Hoffnung vieler, vor allem mit Blick auf Rios Montt.
Das war gestern, heute steht in der Zeitung, dass der zuständige Richter die Annahme verweigerte. Was ihm übergeben werden sollte, waren nur zwei Pläne; ausgerechnet der die Amtszeit von Rios Montt Betreffende fehlte.

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